Unterstützung für Krankenhaus Bilbassi

Das vom Verein Bilbassi e.V. unterstützten Krankenhaus in M´bour im Senegal bietet neben ambulanten Behandlungsmöglichkeiten rund 110 Betten für die stationäre Aufnahme von Patienten. Seit einiger Zeit gibt es Probleme mit der Stromversorgung. Alleine im vergangenen Jahr fiel mehrfach die Röntgenanlage mit Überspannungsschäden aus.

Über einige Umwege wurde bei der MEBEDO Consulting GmbH angefragt. Sehr kurzfristig konnte reagiert werden und am ersten Adventswochenende flog unser Mitarbeiter Michael Lochthofen in den Senegal. Bei einer ersten Begehung der elektrischen Anlagen konnte bereits ein Fehler in der Stromversorgung gefunden werden. Dieser Fehler wurde kurzfristig behoben. Eine Netzanalyse soll als Grundlage für die Erarbeitung eines Versorgungskonzepts dienen. Dabei stehen einfache und funktionale Lösungen im Vordergrund, die auch langfristig mit Mitteln vor Ort fortgeführt werden können.

Die MEBEDO Consulting GmbH wird dieses Projekt auch weiterhin unterstützen.

Kooperation mit PRO-EL

In Zeiten des immer stärker werdenden Verdrängungsmarktes haben sich MEBEDO und PRO-EL etwas Neues überlegt. „Warum gegeneinander arbeiten? Nutzen wir doch unsere jeweiligen Stärken und arbeiten diese weiter aus! Statt uns jeweils immer breiter aufzustellen, schaffen wir so Synergien“, schlägt Stefan Euler, Geschäftsführer der MEBEDO Akademie GmbH und MEBEDO Consulting GmbH bei einem gemeinsamen Termin vor.

Sebastian Onnenberg, Geschäftsführer von PRO-EL freundet sich schnell mit dem Gedanken an und sieht auf beiden Seiten großes Potenzial in der Kooperation. „Das Grundlegende ist bei beiden Unternehmen sehr ähnlich: Philosophie und Arbeitsweise. So können wir Kunden, wie auch Interessenten, jeweils abgestimmt auf die benötigten Schwerpunkte, einen starken Partner empfehlen. Auch der „interbetriebliche“ Austausch ist ein echter Mehrwert.

Die Schulungsschwerpunkte von PRO-EL liegen in der E-Mobilität und der Ausbildung von Elektrofachkräften für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) in Theorie und Praxis, sowie herstellerneutrale Messpraxiskurse. Zu diesen Themen besitzt der Schulungsanbieter aus Meschede im Sauerland Praxisräume und sogar eine Halle mit der bestmöglichen Ausstattung für die erforderlichen Praxis- und Messübungen, sodass die Ausbildung auf höchstem Niveau stattfindet.

Die Dozenten der MEBEDO Akademie verfügen über langjährige Praxiserfahrung im Bereich der rechtssicheren Organisation (Elektrotechnik) sowie bei Themen wie Arbeiten unter Spannung, Maschinenrichtlinie, Gefährdungsbeurteilung, Prüfkonzept und Schaltberechtigungen in Mittelspannungsanlagen. Nicht zuletzt ist der Geschäftsführer, Herr Stefan Euler eine Koryphäe was die Schulung von Verantwortlichen Elektrofachkräften angeht.

Sogar im Bereich der Softwareseminare ergänzen sich die beiden perfekt: MEBEDO als die Mutter des ELEKTROMANAGERS und PRO-EL mit der Spezialisierung auf die Prüfsoftware IZYTRONIQ von GMC.

Die Unternehmenssparten Kalibrierungs- und Reparaturservice seitens PRO-EL sowie externe VEFK Übernahmen und Beratungen im Bereich der Elektrotechnik seitens MEBEDO werden in Zukunft an das Partnerunternehmen vermittelt.

Der Kundenvorteil liegt auf der Hand – egal an welches Unternehmen man sich wendet, man erhält die beste Lösung.

Prüfung elektrischer Geräte durch EuP

Elektrotechnisch unterwiesene Personen (EuP) können unter bestimmten Voraussetzungen für die Prüfung elektrischer Arbeitsmittel eingesetzt werden. Dieser Beitrag erläutert die hierzu notwendigen Parameter.

Ausgangslage: Die gesetzlichen und staatlichen Vorgaben

Jeder Arbeitgeber darf nur sichere Arbeitsmittel zur Verfügung stellen (§ 4 Abs. 1 BetrSichV). Vor ihrer ersten Verwendung muss der Arbeitgeber auftretende Gefährdungen beurteilen lassen (Gefährdungsbeurteilung) und daraus resultierend notwendige und geeignete Schutzmaßnahmen ableiten, Maßnahmen umsetzen und deren Wirksamkeit kontrollieren (vgl. § 3 Abs. 1 BetrSichV). Das Vorhandensein einer CE-Kennzeichnung am Arbeitsmittel entbindet ihn dabei nicht von der Pflicht zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. Neben Ermittlung von Prüfart, Prüfumfang und Prüffrist, hat der Arbeitgeber auch die zu erfüllende Qualifikation der zur Prüfung befähigten Person zu ermitteln.

Ablauf einer tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung
So sollte eine tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung ablaufen

Konkret: Arbeitsmittel, deren Sicherheit von den Montagebedingungen abhängen oder die zu Gefährdungen der Beschäftigten führen können, müssen von einer besonders qualifizierten Person geprüft werden (§ 14 Abs. 1 und 2 BetrSichV).

Prüfung durch zur Prüfung befähigte Personen

Diese „zur Prüfung befähigte Person“ muss über die „erforderlichen Kenntnisse“ zur Prüfung von Arbeitsmitteln verfügen (§ 2 Abs. 6 BetrSichV). Die dafür notwendige Qualifikation (siehe dazu den Beitrag Befähigte Person), die der Arbeitgeber „sicherstellen“ muss (vgl. Technische Regel für Betriebssicherheit „Zur Prüfung befähigte Personen TRBS 1203) besteht aus einer elektrotechnische Berufsausbildung, mindestens einjährigen Berufserfahrung, Kenntnisse der zum Tragen kommenden Regelwerke und einer zeitnahen beruflichen Tätigkeit (vgl. TRBS 1203 Abschnitt 3.1).

EuP fehlt die Befähigung, um eigenverantwortlich zu prüfen

Zwar variieren die Anforderungen an die Befähigung hinsichtlich der Prüfaufgabe (TRBS 1203 Abschnitt 1203, Abschnitt 3.1 bis 4.3), aber die Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung machen deutlich, dass kein elektrotechnischer Laie, kein Auszubildender und keine elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) ausreichend befähigt ist, allein Prüfungen an elektrischen Arbeitsmitteln durchzuführen.

Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung mit unter anderem der erforderlichen Befähigung
Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung

Forderungen der Berufsgenossenschaften

Neben den staatlichen Vorgaben, gibt es seitens der Berufsgenossenschaft in der DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ die Forderung, Arbeitsmittel einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen.

§ 5 Prüfungen

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden

1. vor der ersten Inbetriebnahme und nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft und

2. in bestimmten Zeitabständen.

Quelle: DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“

§ 5 Absatz 1 Satz 1 der DGUV Vorschrift 3 macht deutlich, die EuP darf nicht eigenverantwortlich eine Prüfung durchführen, sondern sie darf nur unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft tätig werden.

Der Grund dafür findet Beschränkung in der Unterweisung einer EuP auf bestimmte elektrotechnische Tätigkeiten. Eine elektrotechnisch unterwiesene Person wird nach DIN VDE 1000-10: 2009-0 folgendermaßen definiert:

Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP)

Eine elektrotechnisch unterwiesene Person nach DIN VDE 1000-10: 2009-01 ist, wer durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßen Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt, sowie hinsichtlich der notwendigen Schutzeinrichtungen, persönlichen Schutzausrüstung und Schutzmaßnahmen unterwiesen wurde.

Elektrofachkraft

Als Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10: 2009-01 hingegen gilt, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der aktuellen Normen und Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann (mehr zur Qualifikation der Elektrofachkraft siehe Beitrag FAQ zur Elektrofachkraft).

Unter Leitung und Aufsicht

Unter „Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft“ bedeutet nach VDE 1000-10: 2009-01 nicht, dass diese ständig zugegen sein muss; sie muss sich vielmehr in angemessenen Zeitabschnitten davon überzeugen, ob die erteilten Anweisungen beachtet werden und sicherheitsgerecht gearbeitet wird. Die Elektrofachkraft / befähigte Person ist insoweit für die übertragenen Tätigkeiten verantwortlich.         

Zwischenfazit

Sowohl die staatlichen Vorgaben wie auch die berufsgenossenschaftlichen Regelungen erlauben es nicht, dass eine elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) eigenverantwortlich ein elektrisches Arbeitsmittel prüft.

Kann eine EuP dennoch Prüfungen übernehmen?

Eine elektrotechnisch unterwiesene Person kann unter gewissen Parametern und organisatorischen Rahmenbedingungen Prüfungen übernehmen. Lösung ist dabei die Bildung eines Prüfteams!

Beschrieben im Informationsblatt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem Dachverband der Berufsgenossenschaft. In der DGUV Information 203-071 heißt es unter Punkt 4-Anforderungen an das Prüfpersonal:

(…) (3) Dennoch ist es möglich, dass in einem Prüfteam die EuP im Rahmen der Wiederholungsprüfungen elektrotechnische Tätigkeiten übernimmt und damit die befähigte Person unterstützt. (…)

Die zur Prüfung befähigte Person bleibt allerdings für die Prüfung verantwortlich, insbesondere für das Bewerten der Ergebnisse sowie für die Dokumentation.

Nur wie ist dies in der Praxis umzusetzen? Um praxisnah Prüfungen normkonform durchführen zu können und gleichzeitig dabei rechtssicher aufgestellt zu sein.

Umsetzung der Forderungen

Dank dem Stand der Technik ist es heute möglich, die oben genannten Forderungen mittels verschiedener adäquater Mittel praxisnah und rechtssicher umzusetzen. Eine Software ist eines dieser adäquaten Mittel

Mit einer Software oder App lassen sich Prüfungen rechtssicher und normkonform dokumentieren und über eine AddIn-Technologie Messgeräte mit Hilfe hinterlegter Prüfabläufe auch direkt ansteuern.

Dies bedeutet,

Umsetzung mit einer Software

  1. Grenzwerte hinterlegen

    die zur Prüfung befähigte Person hinterlegt in einer Software/App zu einem Arbeitsmittel/Gerät einen Prüfablauf mit speziell auf den Prüfling angepassten Grenzwerten

  2. Prüfung durch EuP ohne Bewertung der Messwerte

    Die ausführende EuP durchläuft nun den für das Arbeitsmittel/Gerät vorgegebenen Ablauf, wobei sie wegen der engen Grenzwerte keinerlei eigene Bewertung mehr vornehmen muss.

  3. Dokumentation der Messwerte

    Messwerte werden direkt vom Messgerät zurück an die Software/App geschickt und nach Beendigung der Prüfung wird automatisch ein Prüfbericht erstellt.

Der erzeugte Prüfbericht entspricht den Mindestanforderungen für Prüfberichte aus BetrSichV, VDE und DGUV. Zusätzlich mit Angabe des Prüfteams, der angepassten Grenzwerte und der Unterschrift der zur Prüfung befähigten Person.

Loggt sich die zur Prüfung befähigte Person mit Benutzername und Kennwort in die Software/App ein, ist der erzeugte Prüfbericht auch ohne dessen Unterschrift gültig. Die zur Prüfung befähigte Person übernimmt so die Verantwortung für die Prüfung, das Bewerten der Ergebnisse und die Dokumentation einer Prüfung. Mit diesem adäquaten Mittel kann auch eine EuP ins Prüfgeschäft mit eingebunden werden.

Beispiel 1: Enge Vorgaben durch eine “zur Prüfung befähigte Person“ mittels Software

Die Vorgaben für die EuP zu machen und dies in der Software richtig zu hinterlegen ist allein Sache der zur Prüfung befähigten Person des gebildeten Prüfteams.

Sie legt die Daten der Arbeitsmittel/Geräte zur weiteren Dokumentation an und gibt vor welche Einzelprüfungen an einem Arbeitsmittel/Gerät durchgeführt werden. Durch die enge Festlegung der Grenzwerte, die sich u. a. an den physikalischen Eigenschaften des Materials und an den Erfahrungswerten orientieren, welche die zur Prüfung befähigten Person aufgrund ihrer Fachkenntnis gewonnen hat, wurde die Bewertung der Messergebnisse der EuP im Vorfeld schon abgenommen. Die EuP führt nun mittels Software die ihr vorgefertigten Prüfsequenzen aus und steuert mittels AddIn Technologie ein Messgerät fern, welches Messergebnisse zum Abgleich mit den engen Vorgaben in der Software liefert. Die erstellte Dokumentation kann nun in regelmäßigen Abständen durch die zur Prüfung befähigte Person gesichtet und freigegeben werden.

Beispiel 2: Enge Vorgaben durch eine “zur Prüfung befähigte Person“ mittels Messgerät Applikation (App)

Hierbei können die durch die zur Prüfung befähigte Person erstellten Prüfabläufe in einer App der elektrotechnisch unterwiesenen Person zur Verfügung gestellt werden. Die EuP kann nun nach engen Vorgaben die Wiederholungsprüfung an ortsveränderlichen elektrischen Geräten nach VDE 0701-0702 z. B. über eine Bluetooth Remotefunktion und einem entsprechenden Messgerät durchführen. Die Steuerung der Prüfschritte und Dokumentation der Messergebnisse erfolgen dabei mittels mobilen Endgeräts (z. B.: Tablet) und entsprechender App.

Mögliche Prüfgeräte für Prüfteams

Die nun in der App erzeugten Prüfprotokolle können via Sendebutton an die zur Prüfung befähigte Person gesendet und in der Datenbank/Cloud gespeichert werden (siehe Abbildung 10). Die zur Prüfung befähigte Person kann nun Ihrer Kontrollpflicht nachkommen und sich die Prüfprotokolle zu eigen machen. Die Verantwortung über die Dokumentation und die Prüfung übernimmt hierbei die zur Prüfung befähigte Person. Neueste Technologien lassen zudem eine bidirektionale Video-Kommunikation zwischen der zur Prüfung befähigten Person im Office und der elektrotechnisch unterwiesenen Person vor Ort zu. So lassen sich Aufgabenstellungen und Rückfragen der EuP einfach und direkt schon während der Prüftätigkeit klären.

Zur rechtssicheren und praxisnahen Umsetzung dieser Arbeiten unter „Leitung und Aufsicht“ einer zur Prüfung befähigten Person, bedarf es also gerade in der heutigen digitalen Zeit adäquater Mittel. Neben der rechtssicheren Organisation in der Elektrotechnik, dokumentierter Prozesse, Gefährdungsbeurteilungen, Arbeitsanweisungen, Mitarbeiterqualifikationen etc., eben auch einer Software oder einer App die mit eigens erstellten Prüfabläufen das Messgerät ansteuert, die Messwerte via Bluetooth übermittelt und Prüfprotokolle anschließend der zur Prüfung befähigten Person zur Kontrolle vorlegt.

Der optimale Prozess zur rechtssicheren Umsetzung eines Prüfteams besteht aus fünf Schritten: Beratung, Erstellung eines EuP-Handbuchs mit Gefährdungsbeurteilungen und Arbeitsanweisungen etc., Programmierung der Prüfsequenzen, Schulungen zur EuP, Prüfungen durch die EuP und Kontrolle durch die zur Prüfung befähigte Person
Prozess zur rechtssicheren Umsetzung eines Prüfteams mit MEBEDO

Fazit

Die Vorgaben der BetrSichV und der TRBSen haben Ihre Richtigkeit. Um eine Prüfung, gerade im Elektrobereich, ordentlich durchführen zu können und somit Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu gewährleisten, bedarf es Fachwissen und Eigenverantwortung. Eine elektrotechnisch unterwiesene Person oder ein Auszubildender können diese Voraussetzungen nicht mitbringen. Lediglich mit engen Vorgaben des Prüfablaufes und der Grenzwerte für ein Arbeitsmittel, kann eine EuP oder ein Auszubildender im Prüfgeschäft mit eingebunden werden. Hier wird ein sogenanntes Prüfteam gebildet. Verantwortlich für den Prüfablauf, die Bewertung der Prüfergebnisse und deren Dokumentation bleibt immer die zur Prüfung befähigte Person, die dem Team vorsteht.

Autoren:

Richard Lauer, BDSH e. V. geprüfter Sachverständiger und als Handlungsbevollmächtigter der MEBEDO Akademie GmbH

Martin Griesbeck, BDSH e. V. geprüfter Sachverständiger und Fachdozent für die MEBEDO Akademie und Experte im Bereich ELEKTROMANAGER sowie für das Dokumentieren und Prüfen elektrischer Arbeitsmittel.

Die Entwürfe der neuen VDE 0701 und VDE 0702

Das europäische Harmonisierungsgebot sieht eine Homogenität der Normung vor, wenn in mehreren CENELEC-Ländern eine nationale Norm zu einem Thema besteht. Diese Normen sind dann zu „harmonisieren“. Nationale Normen müssen nach Erscheinung der harmonisierten Norm zurückgezogen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsbereiche der nationalen Normen, wurden auf europäischer Ebene zwei Gremien gebildet. Deren Entwürfe sehen mit der DIN EN 50678 (DIN VDE 0701) und der DIN EN 50699 (DIN VDE 0702) eine nationale Trennung der 2008 zusammengelegten Normen (DIN VDE 0701-0702) vor.

Der Anwendungsbereich der DIN VDE 0701 (E VDE 0701:2019-05) soll dabei die Überprüfung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen von elektrischen Geräten nach der Reparatur sein; Vorgaben für die Wiederholungsprüfung für elektrische Geräte finden sich in der DIN VDE 0702 (E VDE 0702:2019-06). Die Trennung der Normen führt zu Änderungen der Anforderungen der jeweiligen Normen.


Vortrag:  Die neue VDE 0701 und neue VDE 0702

Auf dem MEBEDO Expertentag in Stuttgart am 31. März erläutert der Autor dieses Beitrags die Vorgaben der neuen Normen. Hier können Sie sich für den Expertentag anmelden.


Zielsetzung der neuen DIN VDE 0701

Die Überprüfung nach der neuen DIN VDE 0701 soll nachweisen, dass Reparaturarbeiten die grundlegenden Schutzmaßnahmen des elektrischen Geräts nicht gefährdet haben.

Die DKE hat in ihrem Norm-Entwurf zur VDE 0701:2019-05 ein Szenario entworfen, aus dem sich ablesen lässt, für welchen Anwendungsbereich die neugefasste DIN VDE 0701 gedacht ist:

Ein elektrische Betriebsmittel, das seiner zugehörigen Produktnorm entspricht, auf dem Markt eingeführt wurde, verwendet wurde, hat versagt und wird dann repariert.

Folglich sind andere Überprüfungen, wie die Wiederholungsprüfung nach der neuen DIN VDE 0702 oder die Abnahmeprüfung der Produktfunktionsanforderungen nicht Gegenstand der Norm.

Anwendungsbereich

Den Anwendungsbereich der DIN VDE 0701 hat die DKE auf Betriebsmittel oder Geräte, die über einen Stecker vom TYP A steckbar oder die fest angeschlossen sind an Endstromkreise mit einer Bemessungsspannung von mehr als 25 V AC und 60 V DC bis 1 000 V AC und 1 500 V DC und Strömen bis zu 63 A eingegrenzt.

DIN VDE 0701 ist u. a. nicht anwendbar für

  • Geräte und Betriebsmittel, die Bestandteil der festen elektrischen Installationen sind.
  • IT-Technik, konkret Audio- / Video-, Informations- und Kommunikationstechnikausrüstung, aber auch die Netzteile
  • unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV);
  • Ladestationen für die Elektromobilität;

Wiederholungsprüfungen nach der neuen DIN VDE 0702

Dem Entwurf der DKE zufolge soll mit der neuen DIN VDE 0702 die Wirksamkeit der jeweils grundlegenden Schutzmaßnahmen von einphasigen und mehrphasigen elektrischen Geräten, die über einen Stecker oder dauerhaft an Endstromkreise angeschlossen sind, mit einer Bemessungsspannung über 25 V AC und 60 V DC bis zu 1 000 V AC und 1 500 V DC überprüft werden.

Das DKE hat in seinem Entwurf Geräte, für die andere Vorschriften für Instandhaltung oder Überprüfung gelten von der Anwendung der Norm ausgenommen. Das gilt u. a. für Geräte der Medizintechnik, für Ex-Bereiche, Schweißgeräte, Maschinen.

 

Elektronische Signatur bei Datenexport aus MB 3360

Ab sofort steht ein neues AddIn für den Arbeitsmitteltester MEBEDO MB 3360 OmegaXA im Kundenportal „Mein MEBEDO“ zur Verfügung. Das neue AddIn bietet die Möglichkeit, den Schutzstatus 7 nicht nur bei einer Remote-Prüfung zu erreichen, sondern auch beim Datenimport aus dem Prüfgerät in die Datenbank des ELEKTROMANAGERs. Dadurch kann der Prüfbericht auch beim Datenimport mit einer elektronischen Signatur versehen werden.

Voraussetzung für eine elektronische Signatur war bisher die Remote-Steuerung

Im ELEKTROMANAGER ist es möglich, einen Prüfbericht mit einer elektronischen Signatur zu versehen. Sie wird durch Vergabe des Schutzstatus 7 bei Prüfberichten erreicht. Bisher musste man dafür als Prüfer angemeldet sein und das Prüfgerät musste im Remote-Modus angesteuert werden (zu den weiteren Voraussetzungen siehe https://www.mebedo.de/elektronische-signatur-von-pruefberichten/).

So lässt sich der Schutzstatus 7 auch beim Datenimport erreichen

Um mit dem neuen AddIn für den MEBEDO MB 3360 Omega XA den Schutzstatus 7 zu erreichen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Benutzer/Prüfer, der die Prüfungen mit dem Prüfgerät MB 3360 durchgeführt hat, muss derselbe sein, der im ELEKTROMANAGER angemeldet ist.
  • Die Option „Elektronische Unterschrift im Prüfbericht hinzufügen“ muss aktiviert sein.
  • Der angemeldete Benutzer in ELEKTROMANAGER muss folgende Rechte haben: „Geschützte Prüfberichte anlegen und Momentaufnahme anlegen“.

Eine ausführliche Beschreibung der notwendigen Einstellungen im ELEKTROMANAGER finden Sie hier.

Die elektronische Signatur im ELEKTROMANAGER ist durch ein grünes verriegeltes Schloss in der Prüfberichtstabelle erkennbar
Die elektronische Signatur im ELEKTROMANAGER ist durch ein grünes verriegeltes Schloss in der Prüfberichtstabelle erkennbar. Zudem erscheint der Vermerk „Dieses Dokument enthält eine elektronische Unterschrift und ist gegen Manipulation gesichert. Daher bedarf es keiner Unterschrift“. Symbol und Vermerk erscheinen auch in der Druckfassung des Prüfberichts.

Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung

Das Ergebnis der Prüfungen von Arbeitsmitteln nach § 14 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss aufgezeichnet und unterschrieben werden. Bei ausschließlich elektronisch übermittelten Dokumenten kann auch eine elektronische Signatur verwendet werden (§ 14 Abs. 7, Nr.4 BetrSichV).

Schutzstatus 7 bei Datenimport

Das neue AddIn für den Arbeitsmitteltester MEBEDO MB 3360 OmegaXA bietet die Möglichkeit den Schutzstatus 7 auch per Datenimport zu erreichen.

Der Schutzstatus 7 ist die Voraussetzung für eine elektronische Signatur von Prüfberichten. In diesem Beitrag wird erklärt, welche Einstellungen Sie im ELEKTROMANAGER vornehmen müssen, um beim Datenimport den Schutzstatus 7 zu erreichen.

Hinweis:

Der Schutzstatus 7 kann nach erfolgreichem Datenimport nur für die vom Prüfer tatsächlich geprüften Arbeitsmittel nachträglich angelegt werden.

Voraussetzungen

1) Der Benutzer/Prüfer, der die Prüfungen mit dem Prüfgerät MEBEDO MB 3360 OmegaX durchgeführt hat, muss zwingend derselbe sein, der mit einem „Benutzernamen“ im ELEKTROMANAGER angemeldet ist.

2) Dem angemeldeten Benutzer müssen folgende Rechte in der Benutzerverwaltung des ELEKTROMANAGERs entzogen werden: „Ungeschützte Prüfberichte anlegen“ und „Prüfberichte ohne Momentaufnahme anlegen“.

3) Die Option „Elektronische Unterschrift im Prüfbericht hinzufügen“ muss während des Imports im AddIn aktiviert werden.

4) Unter Optionen „Prüfen“ im ELEKTROMANAGER können die unter Punkt 3 beschriebene Funktion global für alle Datenimporte vergeben werden.

5) Wurden die unter Punkt 4 beschriebenen Einstellungen nicht gewählt, müssen im Anschluss an den Datenimport im Prüfbericht für das jeweilige Arbeitsmittel die Haken wie in der untenstehenden Abbildung gesetzt werden.

Hinweis: Nach Bestätigung mit „OK“ ist beim Wiederaufrufen des Datensatzes der Haken bei Momentaufnahme deaktiviert, da diese nicht erneut gesetzt werden kann.

Neue AddIns für PROFITEST PRIME und PROFITEST MASTER IQ

Ab sofort stehen neue AddIns für die Installationstester PROFITEST MASTER IQ und PROFITEST PRIME von GOSSEN METRAWATT zur Verfügung.

Das AddIn für das Prüfgerät PROFITEST MASTER unterstützt auch den Datenimport und –export der IQ-Versionen PROFITEST MXTRA IQ, PROFITEST MTECH+ IQ und PROFITEST MPRO IQ.

Das AddIn für den PROFITEST PRIME ermöglicht den Datenimport und –export in den ELEKTROMANAGER.

Damit können die wichtigsten IQ-Prüfgeräte SECUTEST IQ, MXTRA IQ, MTECH+ IQ, MPRO IQ und PRIME von GOSSEN METRAWATT in den ELEKTROMANAGER eingebunden werden.

Die neuen Addins stehen in unserem Kundenportal „Mein MEBEDO“ zur Verfügung.

Mehr zu den AddIns für den ELEKTROMANAGER erfahren Sie auf hier.

Neue TRBS 1203

Die Technische Regel zur Betriebssicherheit (TRBS) 1203 „Zur Prüfung befähigte Personen“ wurde überarbeitet. In der neuen Fassung wird detaillierter erklärt, welche Voraussetzungen eine zur Prüfung befähigte Person erfüllen muss. An den wesentlichen Vorgaben der TRBS 1203 wurde nichts geändert.

Die TRBS 1203 konkretisiert die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in einer Hinsicht: Sie erklärt die Anforderungen an die zur Prüfung befähigte Personen nach § 2 Abs. 6 BetrSichV. Demnach muss eine zur Prüfung befähigte Person über

  • eine Berufsausbildung
  • Berufserfahrung und
  • eine zeitnahe berufliche Tätigkeit

verfügen, um Arbeitsmittel, die zum Beispiel zu Gefährdungen für Beschäftigte führen können, sachgerecht zu prüfen.

Die TRBS 1203 führt ein einem allgemeinen Teil (Abschnitt 2) aus, was unter Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnaher berufliche Tätigkeit zu verstehen ist. Diese Anforderungen müssen alle zur Prüfung befähigten Personen erfüllen (mehr zu den Anforderungen an eine befähigte Person siehe Beitrag „Befähigte Person„).

Abschnitt 3 enthält Anforderungen für die Prüfung an bestimmten Arbeitsmitteln, 3.1 für Arbeitsmittel mit elektrischen Komponenten.

Mehr Erläuterungen

Im Gegensatz zur Fassung der TRBS 1203 aus dem Jahr 2012, ist in der vom März 2019 eine Textpassage eingefügt, die „Allgemeines“ zur den Anforderungen an die zur Prüfung befähigte Person erläutert. Zum Beispiel:

Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die zur Prüfung befähigte Person ausreichend befähigt ist, sodass sie hinsichtlich der übertragenen Prüfaufgaben
– Abweichungen des Istzustandes vom Sollzustand (siehe TRBS 1111 „Gefährdungsbeurteilung“) erkennen, bewerten und das Ergebnis dokumentieren kann,
– die bei der vorgesehenen Verwendung des Arbeitsmittels auftretenden Gefährdungen beurteilen kann,
– Art und Umfang der erforderlichen Prüfungen kennt, die in der Gefährdungsbeurteilung festgelegt wurden,
– beurteilen kann, ob die vorgesehenen Prüfverfahren für die Prüfaufgabe geeignet sind, sowie
– die Prüfverfahren anwenden kann.

Hierzu gehört auch die Kenntnis aller Schutzmaßnahmen, die zur sicheren Durchführung der Prüfung erforderlich sind

Technische Regel zur Betriebssicherheit „Zur Prüfung befähigte Person“, Abschnitt 2.1 Allgemeines

Geändert hat sich die Reihenfolge im Abschnitt 3 der Technischen Regel. Die Anforderungen an zur Prüfung befähigte Personen für Arbeitsmittel mit elektrischen Komponenten stehen nun im Abschnitt 3.1 und nicht mehr 3.3. Mehr zu den Anforderungen siehe –LINK)

Fazit: Mehr Erläuterungen

Der Ausschuss für Betriebssicherheit, der die Technischen Regeln erarbeitet, bemüht sich, die Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung zu erläutern. Der Arbeitergeber bekommt mit der neuen TRBS 1203 eine Anleitung, nach welchen Kriterien eine zur Prüfung befähigte Person auszuwählen ist.

Oft entscheidet der Preis

In der BetrSichV wie auch in der TRBS steht nichts von dem Auswahlkriterium Preis. Leider meinen immer noch viele Arbeitgeber und ihre Einkäufer der niedrigste Preis wäre das Hauptkriterium bei der Auswahlverantwortung und nicht die zwingend erforderliche Befähigung der prüfenden Person.

FAQ zur Elektrofachkraft

Wer ist eine Elektrofachkraft?

Eine Elektrofachkraft ist jemand, der in einem Fachbereich der Elektrotechnik

  • übertragene Aufgaben beurteilen und
  • mögliche Gefahren erkennen kann.

Eine Elektrofachkraft kann und darf also elektrotechnische Arbeiten eigenverantwortlich und selbstständig durchführen.

Um das tun zu dürfen, ist eine bestimmte Qualifikation notwendig. Sie be­steht neben einer fachlichen Ausbildung aus Berufserfahrungen und Kenntnissen in einem Fachbereich der Elektrotech­nik und Kenntnisse der für den Fachbereich relevanten elektrotechnischen Regelwerke.

Vereinfachte Darstellung der Anforderungen an eine Elektrofachkraft. Quelle: MEBEDO

Eine Elektrofachkraft ist keine Berufsbezeichnung (Vgl. auch die DGUV-Information 203-002 (früher BGI 548 ), vielmehr wird mit diesem Begriff der Status eines Mitarbeiters innerhalb einer Betriebsorganisation beschrieben.

Aus den Vorgaben, über welche Kenntnisse und Fertigkeiten eine Elektrofachkraft verfügen muss, ergibt sich zudem, dass eine Elektrofachkraft immer eine Fachkraft für einen be­stimmten Fachbereich der Elektrotechnik ist.

Wo ist festgelegt, wer eine Elektrofachkraft ist?

In zwei Regelwerken wird definiert, wer eine Elektrofachkraft ist. Zum einen gibt es die Definitionen in den VDE-Normen und zum anderen in den Unfallverhütungsvorschriften. Beide Erklärungen sind fast gleichlautend.

Definition in den DIN / VDE- Bestimmungen

Verbindlichkeit der VDE-Bestimmungen

VDE-Bestimmungen sind nach dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG) die allgemein anerkannten Regeln der Technik für elektrische Anlagen (§ 49 Abs. 2 EnWG). Wer die Vorgaben der VDE-Bestimmungen einhält, der kann davon ausgehen, dass er die technische Sicherheit gewährleistet, die der Gesetzgeber verlangt.

DIN VDE 0105-100:2015-10 Betrieb von elektrischen Anlagen

3.2.4 Elektrofachkraft

eine Person mit geeigneter fachlicher Ausbildung, Kenntnissen und Erfahrungen, so dass sie Gefahren erkennen und vermeiden kann, die von der Elektrizität ausgehen können.

Quelle: IEC 60050-651:1999. IEV 651-01-04 modifiziert

Für Deutschland ersetzt durch:

Elektrofachkraft ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

Anmerkung 1 zum Begriff: Zur Beurteilung der fachlichen Ausbildung kann auch eine mehrjährige Tätigkeit auf dem betreffenden Arbeitsgebiet herangezogen werden.

Quelle: DIN VDE 0105-100:2015-10, Betrieb von elektrischen Anlagen, Abschnitt 3.2.4

Definition in DIN VDE 1000-10:2009-01 Anforderungen an die im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen

DIN VDE 1000-10 Anforderungen an die im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen“

3.2 Elektrofachkraft Definition aus der Norm

Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann

Eine Elektrofachkraft muss neben DIN-VDE-Normen auch Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und berufsgenossenschaftliche Regelwerke kennen

In der DIN VDE 1000-10 wird klargestellt, dass unter dem Begriff der „einschlägigen Normen“ nicht nur der enge Begriff der DIN­ VDE-Normen zu verstehen ist, sondern auch Vorschriften und Bestimmungen anderer Regelsetzer.

Dies bedeutet: Es ist nicht ausreichend, dass eine Elektrofachkraft die DIN-VDE Normen kennt. Sie muss auch Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und berufsgenossenschaftliche Regelwerke kennen.

Welche einschlägigen Regelwerke eine Elektrofachkraft kennen muss, ist unterschiedlich und variiert nach ihrem Einsatzgebiet.

Auch für die DIN VDE 1000-10 gilt, dass zur Beurteilung der fachlichen Ausbildung eine mehrjährige Tätigkeit auf dem betreffenden Arbeitsgebiet herangezogen werden kann.

Definition in den berufsgenossenschaftlichen Regelwerken

DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“

Als Elektrofachkraft im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift gilt,

– wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung

– Kenntnisse und Erfahrungen sowie

– Kenntnisse der einschlägigen Bestimmungen

die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

Quelle: DGUV Vorschrift 3, Elektrische Anlagen und Betriebsmittel, § 2 Abs. 3
Weiterlesen

Neue Kontaktdaten Vertriebs GmbH

Die MEBEDO Vertriebs GmbH ist von Mülheim-Kärlich nach Koblenz umgezogen. Die neue Adresse ist: Bahnhofplatz 6 in 56068 Koblenz

EMweb Version 1.7

EMweb ist eine Erweiterung des ELEKTROMANAGERs. Mit EMweb können Sie Stammdaten anlegen, web-basiert Prüfberichte einsehen oder Prüfergebnisse analysieren und grafisch darstellen.

In der neuen Version ist u. a. das synchrones Fortschreiben der Nummerngeneratoren für die User-ID mit der Admin_DB oder das Einbinden von mehreren Suchpfaden bei LDAP möglich.

Verbessert wurden u. a. Suchfunktionen, das Scrollen bei der Erstellung von Diagrammen für großen Datenmengen im Internet Explorer und die Übernahme alter Diagramme für Versionen < 1.6.

Wie bei Software-Updates üblich, diente auch dieses der Behebung kleinerer Fehler.

Die Version 1.7 von EMweb ist kompatibel mit dem ELEKTROMANAGER und mit fundamed ab Version 10F07.

ELEKTROMANAGER und SECUTEST 4

Geräte der Secutest-Reihe S4 können mittels eines AddIns durch den ELEKTROMANAGER ferngesteuert werden. Zudem ermöglicht das AddIn den Datenim- und -export. Diese Funktionen des ELEKTROMANAGERs konnten mit GOSSEN METRAWATT Prüfgeräte mit neuen Firmware-Versionen zuletzt nicht genutzt werden. Mit einer neuen Version des AddIns steht der volle Leistungsumfang zur Verfügung.

Vom Protokollmanager zum ELEKTROMANAGER

MEBEDO bietet allen Usern des GMC Protokollmanagers ein Upgrade auf den ELEKTROMANAGER BASIS an. Sie sparen etwa 30 Prozent.

VEFK ohne schriftliche Beauftragung

Eine Übertragung von Pflichten innerhalb einer betrieblichen Organisation muss schriftlich erfolgen. Was aber wenn jemand die Funktion einer Verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK) ausübt, ohne schriftlich beauftragt worden zu sein? Ist eine mündliche Beauftragung unwirksam? Welche Folgen hat eine fehlende schriftliche Beauftragung für eine VEFK?

Neue VDE 0100-704

Die DIN VDE 0100-704 für die Elektroversorgung von Baustellen wurde neu veröffentlicht. Neu ist u. a., dass Drehstrom-Steckdosen in Baustromverteilern bis einschließlich 63 A mit einem allstromsensitiven RCD vom Typ B geschützt werden müssen und dass fest angeschlossene Baustromverteiler mit Steckdosen durch Laien bedienbare Einrichtungen zum Trennen der Einspeisung enthalten müssen. Nachrüstungen älterer Baustromverteiler dürften nahezu unmöglich sein.

AddIns für Omega MB 3360

Mit den Geräten der Reihe Omega MB 3360 XA lassen sich ortsveränderliche Arbeitsmittel, Schweißgeräte, medizinische Geräte und ortsveränderliche Fehlerstromschutzeinrichtungen (PRCD) prüfen. Durch ein AddIn können alle Geräte der Omega MB-Reihe über den ELEKTROMANAGER bzw. fundamed angesteuert werden. Zudem können Daten in den ELEKTROMANAGER importiert oder exportiert werden.

Neues AddIn für die EMB: Prüfen mit Offset-Werten

Mit der neuen Version des AddIns für die EMB kann optional ein Offset-Wert bei Schutzleiterwiderstand gemessen und gesetzt werden, der bei der Prüfung abgezogen wird (z. B. beim Einsatz von extra langen Prüfleitungen).

ELEKTROMANAGER AddIn für Secutest

GOSSEN METRAWATT Prüfgeräte mit neuen Firmware-Versionen konnten bisher nicht mit dem ELEKTROMANAGER und fundamed kommunizieren. Ein neues AddIn für Geräte der Secutest-Reihe S4 (Base, Base 10, Pro) ändert das. Möglich ist nun der Im- und Export, sowie die Fernsteuerung durch den ELEKTROMANAGER und fundamed.

Prüfung elektrischer Arbeitsmittel

Prüfung gemäß? Welche Vorgaben des elektrotechnischen Regelwerks müssen bei der Erstprüfung elektrischer Arbeitsmittel beachtet werden? Wer darf Prüfungen durchführen? Kann man sich bei Vorhandensein einer CE-Kennzeichnung die Erstprüfung sparen? Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Prüfung elektrischer Arbeitsmittel bietet dieser Beitrag.

Neue TRBS 1111 für Gefährdungsbeurteilungen

Die überarbeitete Technische Regel zur Betriebssicherheit TRBS 1111 bietet mehr Erläuterungen, wie Gefährdungsbeurteilungen für Arbeitsmittel durchgeführt werden sollten.

ELEKTROMANAGER und GOSSEN METRAWATT Prüfgeräte

Seit Oktober 2018 werden GOSSEN METRAWATT Prüfgeräte mit neuen Firmware-Versionen ausgeliefert. Diese Firmware-Versionen können aktuell nicht mit dem ELEKTROMANAGER kommunizieren. Derzeit benötigen Sie eine ELEKTROMANAGER-kompatible Firmware-Version, damit Sie nach einem Neukauf, einer Kalibrierung oder einer Reparatur eines GOSSEN-METRAWATT Prüfgeräts den ELEKTROMANAGER nutzen können.

EMweb Versionsupdate

Mit EMweb lassen sich web-basiert Prüfberichte einsehen, Stammdaten anlegen oder Prüfergebnisse analysieren. EMweb bietet umfangreiches Customizing. So lassen sich mit Filtern vordefinierte Datensätze für bestimmte Benutzergruppen ausblenden. U. a. diese Funktion wurde in dem Update verbessert.

ELEKTROMANAGER AddIn Safetytest 1ST

Das AddIn für das Prüfgerät SAFETYTEST 1ST wurde aktualisiert. Eine neue Version steht ab sofort in unserem Kundenportal Mein MEBEDO zur Verfügung.

Neu: ELEKTROMANAGER Varianten

Das Versions-Update 10F06 des MEBEDO ELEKTROmanagers und von fundamed gibt Ihnen die Möglichkeit, sich den ELEKTROMANAGER auszusuchen, den sich brauchen: Entweder die Variante BASIS oder PLUS oder PRO.

Gefährdungsbeurteilung mit Mutterschutz

Bei einer Gefährdungsbeurteilung müssen auch mögliche Gefährdungen für werdende oder stillende Mütter berücksichtigt werden, egal ob eine Schwangere oder ob ob eine stillende Mutter in dem Betrieb arbeitet. Das legt das neue Mutterschutzgesetz fest.

Mit voller Power ins neue Jahr

Natürlich haben wir die ruhigen Tage genutzt, um uns mit neuer Energie an die Arbeit zu machen. Folgende Termine dürfen Sie sich im Kalender orange anstreichen.

Versions-Update 10F04

Neues Versions-Update von MEBEDO ELEKTROmanager und fundamed. Seit heute gibt es ein Versions-Update der beiden Software-Anwendungen. Wir zeigen Ihnen, was die Version 10F04 an Optimierungen und Neuerungen für Sie bereithält.

Externe Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK)

Für Betriebe ohne eigene VEFK kann es sinnvoll sein, eine externe Verantwortliche Elektrofachkraft zu beauftragen. Dafür gibt es verschiedene Modelle.

Neue Kontaktdaten

Eine kleine Information in eigener Sache: Es hat sich etwas verändert bei uns. Sie erreichen die MEBEDO GmbH und die MEBEDO Vertriebs GmbH ab sofort unter einer neuen Adresse und neuen Telefonnummern. Dies betrifft auch die Support-Hotline.