GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG

Die Beurteilung von Arbeitsbedingungen ist seit 1996 durch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG §§ 5, 6) vorgeschrieben.

Jeder Arbeitgeber muss entsprechend des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG §§ 5, 6) schriftliche Unterlagen vorlegen können, aus denen das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung mit den getroffenen Arbeitsschutzmaßnahmen sowie deren Wirksamkeitsüberprüfung ersichtlich sind.

Schriftliche Gefährdungsbeurteilungen sind zwingend für eine sichere Durchführung von elektrotechnischen Arbeiten erforderlich

Basierend auf der Gefährdungsbeurteilung sind die arbeitsausführenden Personen mindestens jährlich zu unterweisen. Dabei müssen neben den vorherrschenden Restrisiken, auch die festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen unterwiesen werden.

Als Unterweisungsgrundlage dienen z. B. Arbeits- und Betriebsanweisungen mit Festlegungen zu

  • geeigneten Arbeitsverfahren

  • geeigneten Arbeitsschutzmitteln

  • geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA)

  • PSA gegen Störlichtbögen (PSAgS)

U.a. greifen Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV § 3) und Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV §§ 3-14) die Pflicht zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilung jeweils erneut auf. Das bedeutet, dass jeder Arbeitgeber zusätzliche Dokumente mit wirksamen Arbeitsschutzmaßnahmen zur Erfüllung folgender Schutzziele vorhalten muss:

  • sichere Gestaltung von Arbeitsstätten (ArbStättV)

  • sichere Verwendung von Arbeitsmitteln (BetrSichV)

Fachkundige Personen der MEBEDO Consulting GmbH, mit fundiertem elektrotechnischen und arbeitsschutzrelevanten Know-How, unterstützen bei der regelwerkskonformen Erstellung von

  • Gefährdungsbeurteilungen für elektrotechnische Tätigkeiten

  • Gefährdungsbeurteilungen für Geräte, Maschinen und Anlagen (inklusive Prüffristenermittlung)

  • Arbeitsanweisungen für elektrotechnische Tätigkeiten

  • Betriebsanweisungen für elektrische Geräte, Maschinen und Anlagen

Interessantes zum Thema

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Gefährdungsbeurteilung mit Mutterschutz

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Bei einer Gefährdungsbeurteilung müssen auch mögliche Gefährdungen für werdende oder stillende Mütter berücksichtigt werden, egal ob eine Schwangere oder ob ob eine stillende Mutter in dem Betrieb arbeitet. Das legt das neue Mutterschutzgesetz fest.

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